Heute stand eine Wanderung im Abel Tasman Park auf dem Programm. Das Wetter sah eigentlich recht gut aus, nicht zu heiß aber auch kein Regen in Sicht. Wir mussten uns leider unser Frühstück selber zubereiten. Das ist eigentlich ungewöhnlich für eine Bed & Breakfast Unterkunft. Unter der Pergola vor unserem Zimmer saßen wir dann draußen und frühstückten. Zum Glück war es nicht kalt. In den Zimmern gab es leider keine Möglichkeit, um gemütlich zu sitzen.
Nach dem Frühstück packten wir dann unsere Rucksäcke und fuhren nach Kaiteriteri, einem kleinen Ort im Abel Tasman Nationalpark, dessen einzige Bestimmung die Organisation von Aktivitäten für den Abel Tasman Park zu sein scheint. Wir haben hier, wie von unser „Gastmutter“ beschrieben, das Wassertaxi nach Medlands Beach gebucht. Da wir bis zur Abfahrt noch etwas Zeit hatten, haben wir uns am Hafen noch einen Cappuccino geholt und auf das Wasser geschaut. Das Wetter war wunderbar und genau richtig für unsere Aktivität.

Als es dann soweit war, gingen wir an Bord und nach einer kurzen Sicherheitsanweisung ging es dann auch schon los.

Wir fuhren hinauf aufs Wasser und durch die Tasmanische Bucht.


Ein erster Stopp wurde am Split Rock gemacht, von dem niemand weiß, wieso dieser Stein so gespalten ist. Aber er ist auf jeden Fall eine Touristenattraktion. Einige Kajakfahrer waren auch schon unterwegs und tummelten sich in der Nähe des Steins.

Danach hielten wir an der Küste einer anderen Insel, auf der wir einige Seehunde auf den Steinen liegen sahen.
Anschließend hielten wir in zwei verschiedenen Buchten, um Gäste aussteigen zu lassen. Weiter ging es dann bis zur Medland Bucht, wo wir an Land gingen.
Der Kapitän der Fähre hatte per Lautsprecher noch genau erklärt, wo der Weg lang führte, so dass wir uns nicht verlaufen konnten. Wir folgten also seinen Worten und fanden schnell den Einsteig in den Abel Tasman Wanderweg. Der Pfad war recht schmal, so dass wir hintereinander gehen mussten. Das war eigentlich kein Problem, aber ab und zu kamen und Wanderer entgegen, die den Weg in umgekehrter Richtung gingen, so dass wir ausweichen mussten. Man musste dann schauen, wo man einen Platz fand, der breit genug war.


Aber der Weg war wieder sehr schön, viele Farne und moosbewachsene Bäume, aber auch sehr viel trockenes oder gar totes Holz, oder braune ausgetrocknete Blätter, die am Wegesrand lagen.


Geregnet hatte es hier, wie fast auf einem großen Teil der Südinsel, schon sehr lange nicht mehr. Das war uns ja schon einige Mal berichtet worden.

Wir sahen auf dem schönen Weg durch den Dschungel auch immer wieder diese besonderen neuseeländischen braunen Vögel, die ein wenig an Hühner erinnerten. Von einem Wanderer erfuhren wir, dass sie Weka hießen und überall zu finden sind, wo sie sich Nahrung erhoffen. Vornehmlich auf Campingplätzen.
Unser erster kleiner Abstecher führte uns zum Soutthead Lookout, von wo wir einen wirklich tollen Blick auf die Bucht und das Meer hatten. Wieder zurück auf dem Hauptweg ging es dann wieder sehr viel auf und ab und über steinige Passagen in die Tiefen des Abel Tasman Parks. Wir erreichten eine kleine Hängebrücke über einen Fluss, der kaum Wasser führte, und waren nach knapp 2 Stunden an der Torrent Bay.









Dort machten wir einen Abstecher zu Cleopatras Pool, einem kleinen natürlichen Badesee zwischen den Steinen. Der Weg dorthin kostete uns knapp eine halbe Stunde und als wir da waren, war es nicht wirklich lohnenswert dort zu baden, denn es waren so viele Menschen dort, dass wir keinen Spaß hatten, uns dazu zu gesellen.
Also gingen wir wieder zurück auf den Hauptweg und passierten nach kurzer Zeit die nächste, diesmal etwas längere Hängebrücke.


Schließlich erreichten wir unser Ziel Anchorage und machten noch einen kleinen Abstecher zu einem nahen Lookout mit Namen Pitts Peak, denn bis zur Ankunft der Fähre hatten wir noch eine knappe Dreiviertelstunde Zeit.


Leider war die Zeit, dann beim Lookout selber sehr knapp, aber einen kurzen Blick konnten wir noch erhaschen. Aber wir wollten ja auch nicht unsere Fähre verpassen. Also ging es schnell zurück zum Strand. Als wir dann aber am dort ankamen und die Fähre sahen, erkannten wir, dass diese am anderen Ende des Strandes anlanden würde. Also mussten wir uns nochmal sputen und über den Strand zur Rampe des Bootes laufen. Wir kamen natürlich rechtzeitig an und fuhren mit der Fähre wieder zurück nach Kaiteriteri. Von dort fuhren wir dann wieder eine Stunde bis nach Richmond und gingen dort dann in einer Brauerei essen. Pizza und Salat waren ausgesprochen lecker und ein perfekter Abschluss für einen wirklich schönen Tag.
Hallo, auch nur
uns wurde de r Stein als lcs“splited apple“ vorgestellt.
Unsere Wanderung war viel Kürzer, ich habe auch nur eine
Hängebrücke in Erinnerung.Ihr wißt ja unsere Reise war
für eilige.
Viele Grüße Helga